Chronik
Chronist: Klaus Napokoj






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30.10.2017 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Es ist eigentlich die Generalprobe für die am Freitag beginnende Aufnahme unseres letzten Tonträgers. Maestro Franz hat alle Lieder sauberst zu Papier gebracht, manche schon lange gesungenen Weisen sehen wir zum ersten Mal niedergeschrieben und wir alle verneigen uns vor der mühsamen Arbeit, die Franz, unterstützt von Gerald, auf sich genommen hat!
Tagesgespräch ist natürlich der nächtliche Unfalltod eines stattlichen Braunbärs, der, von unserer Probenstätte nicht weit entfernt, den Crash mit einem Kleinlaster nicht überlebte. Murphy' s Gesetzt, "anything that can go wrong will go wrong ", wurde im Gailtal wieder einmal bemüht! Wie medienpräsent doch der Straßentod eines Bären zu verfolgen ist ... wäre ein Wolf oder Luchs zu Schaden gekommen, hätte man wahrscheinlich zwischen den Zeilen lesen müssen, der Unfalltod eines Menschen wäre auch nur eine Randnotiz gewesen ... das Schicksal des  Gailtaler Bären, den ich besichtigen durfte, wird aber sicher noch sehr lange die Medien beschäftigen?!
Wir werden aber bei unserem "letzten Krahra" trotzdem einen prächtigen Hahn mit rotgeschwollenem Kamm am Cover verewigt haben, für ein Gemeinschaftsfoto mit dem 170 kg schweren Ursus arctos eignen sich fünf alte Brummbären denkbar schlecht! 

 
23.10.2017 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Unermüdlich und unverdrossen trachten wir die notwendige Sicherheit von Interpretation und Intonation den Liedern einzuhauchen. Schon in 11 Tagen werden wir dann sehen und hören, ob unsere Vorbereitung adäquat war. Es verläuft aber alles recht harmonisch und wohlklingend!

 
19.10.2017 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Jede Tages- und Nachtzeit wird genützt, um für die Aufnahme gut vorbereitet zu sein und diesmal werden die Sätze einer letzten Überprüfung unterzogen. Franz, der ja, bis auf wenige Ausnahmen, dafür verantwortlich ist, wundert sich immer wieder, wie "selbstständig" seine Sänger sind! Ab und dann werden seine niedergeschriebenen Noten ignoriert und durch andere Töne ersetzt. Dies resultiert nicht nur auf Grund der Tatsache, dass wir - Genius Gerald ausgenommen - keine Blattsänger sind, aber die über jahrzehntelang erworbene Empirie und das entsprechende Gefühl lässt nichts anderes zu. Am Klavier mag es ja richtig klingen, aber gesungen ist gesungen, da muss auch Franz das eine oder andere Mal kapitulieren und der künstlerischen Freiheit Tribut zollen.

 
11.10.2017 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Den Titel unserer CD, "da letzte Krahra", sollte jeder Sänger handschriftlich zu Papier bringen. Franz outet sich als miserabler Schreiberling und obwohl er fernab jeglicher gestochener Schrift befindlich ist, kritisiert er die anderen ob ihrer Hieroglyphen ... der stets erziehende und kritisierende Pädagoge ist ihm offensichtlich bis ans Lebensende anheim! Es bemüht sich aber jeder redlichst, seine Schrift in charakteristischer und doch lesbarer Form aufs Papier zu zittern, man weiß ja, dass die Qualität der Schreibe nicht unbedingt mit dem Grad der Bildung assoziiert ist. Im Besonderen werden Ärzte wegen unlesbaren handschriftlichen Aufzeichnungen immer wieder zitiert und daher ist meine Freude unbändig, da Franz meine Schrift als besonders gelungen bewertet ... ich bekomme einen Einser!
Aber wir sind ja nicht zum Schreiben, sondern zum Singen zusammengekommen und führen auch eine konzentrierte Übung ab.
 

 
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