Chronik
Chronist: Klaus Napokoj






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28.3.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Wir Vier treffen uns zuvor bei Franz, um ein von Philipp getextetes Lied zur Melodie von " da Wind waht" als Ständchen für einen der ganz Großen zu proben. Gerhard, unser Obmann, Finanzminister und Dorfältester feiert am 29.3. einen runden, bedenklich fortgeschrittenen Geburtstag. Wir haben ihn etwas später in die Post bestellt und überraschen ihn mit unseren gesanglichen Vorträgen einigermaßen. Sichtlich ergriffen und gerührt bedankt sich alte Gauner bei seinen Freunden.
In diesem biblischen Alter ist nicht einmal ein Ansatz kausaler Therapien von Erfolg gekrönt und man begnügt sich, Spurenelemente zu substituieren. Das geriatrische Notfallpaket beinhaltet also vor allem Substanzen, die den Vitamin- und Elektrolythaushalt aufrecht erhalten und, weil die Leute in diesem Alter ganz gerne "anschmieren", Salben für die gequälte Haut bzw. Muskulatur. Die von der Kasse an sich bewilligten Verordnungen für einen Rollator, eine Antidecubitusmatratze und ein Sauerstoffzelt wurden vom Jubilar vorerst nicht in Anspruch genommen!
Man muß aber auch neidlos anerkennen, daß Gerhards Körper noch immer von unzähligen Touren gestählt ist, sein Geist immer wach war und nun von seinen Enkeln stetig gefordert wird.
Nach einer kurzen Probe lud uns Gerhard zum Essen ein und in Gegenwart unseres Mastermind, Klaus Krieber, schmiedeten wir wieder Pläne für unser Abschiedskonzert im Kongresscenter Villach. Klaus strotzt vor sensationellen Ideen bezüglich Bühnenbild und allgemeiner Präsentation. Es ist für uns sehr beruhigend, auf seine Erfahrungen zählen zu dürfen und uns lediglich auf das zu beschränken, das wir eigentlich am besten beherrschen... Proben und singen!
Mögen unserem Gerhard noch viele gesunde und glückliche Jahre im Kreise seiner Liebsten und Freunde beschieden sein. Er war stets geliebter Familienvater, anerkannter Pädagoge und geschätzter Freund und Mitsänger.

alt

 
7.3.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Es ist sehr wichtig, nicht einer trügerischen Routine zu verfallen und sich immer wieder neu zu positionieren. Auch jetzt noch finden wir passende, neue Töne und bessere Interpretationen, die das bereits Erlernte optimieren. Engagiert und aufmerksam erfinden sich die betagten Herren immer wieder aufs Neue!

 
21.2.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Eifrig machen sich die alten Herren ans Werk und kontrollieren - eine offizielle Wiederbetätigung ist ja mit Jahresende ausgeschlossen - ihre Liederbücher ... man weiß ja nie, ob man am Ende der Laufbahn noch diversen Kontrollen unterzogen wird. Es läuft alles recht harmonisch, regelmäßige Übungen sind einfach stärkend und Sicherheit bringend. Gerhard spricht eine Auszeichnung an, die Franz erhalten hat und die auch googelbar ist. Brauchtumslandesrat Benger hatte am 10.2. d. J. im Spiegelsaal 32 ehrenamtliche Botschafter der Volkskultur Kärntens  geehrt und sich zweier wahrlich großer gesanglicher Botschafter unsere Region entsinnt ... "unser" Franz und unser lieber, geschätzter Franz Kuglitsch, vulgo "Schußmann", sind ja schon zu Lebzeiten echte Legenden geworden .... und das zu Recht!
Marterln statt Moscheen, um Benger zu bemühen, Singen statt Saufen, Proben statt Plaudern, 5 Gailtaler sind am richtigen Weg!

 

 
31.01.2018 Probe in der Alten Post
Geschrieben von: Gerhard   

Auch der Chronist braucht einmal eine Auszeit – es seien ihm einige Tage (wohin fährt er wohl?) vergönnt! Aus diesem Grund darf heute sein Stellvertreter ran.

Nun, die Probe am zweiten Vollmondtag des Monats Jänner 2018 verlief sehr abwechslungsreich: Zunächst gab es viel zu erzählen – man hat sich ja schon seit 14 Tagen nicht mehr getroffen – dann wurden Ideen zur Gestaltung unseres Schlusskonzerts am 30.11.2018 im Congress Center in Villach ausgetauscht, weiters Terminanfragen diskutiert und es wurde natürlich gesungen.

Da wir auch einige neue slowenische Lieder im Programm haben, sind die der slowenischen Sprache nicht mächtigen  Mitglieder unserer Gruppe ordentlich gefordert. Bei der nächsten Probe in drei Wochen wird man sehen, wer von uns dreien (Klaus, Gerald, Gerhard) des Chorleiters Aufforderung zum gewissenhaften Textstudium am meisten ernst genommen hat.

 
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