Chronik
Chronist: Klaus Napokoj






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2.5.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Uns "anderen" fällt der verklärte Gesichtsausdruck in den Mienen unserer "Wildecker Herzbuben", Gerhard und Philipp, sofort auf! Die Beiden konnten ihr gemeinsames Hobby, mit dem sie die nahende gesangsarme Zeit eventuell leichter bewältigen werden, ausleben. Ihren Künsten auf der Ziehharmonika stehen wir anderen ja recht abwartend und argwöhnisch gegenüber, aber das Duett ist voller Optimismus, Enthusiasmus und wachsendem Selbstvertrauen, das offensichtlich im Rahmen einer Vorspielstunde bei an sich musikalischen Freunden gestärkt wurde.
Möge ein wenig Ironie in der letzten Bemerkung verborgen sein, sind die Bestrebungen unserer Freunde auch absolut lauter, so stoßen sie aber dennoch bei Franz, Gerald und mir auf relativ wenig Verständnis, weil wir ja eigentlich zum Singen zusammen gekommen sind. Das akzeptieren auch die zwei Tastenvirtuosen und schließen sich der Probe für den Auftritt in Spittal am Samstag nolens volens an. Wir haben natürlich Verständnis für deren Leidenschaft, aber der Gesang steht, solange er dem Publikum noch Freude bereitet, im Vordergrund ... Akkordeon kann man auch noch spielen, wenn die Stimme versagt hat ... so gesehen blicken die Beiden, im Gegensatz zu "uns", in die Zukunft!
 

 
18.4.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Auch nach einem anscheinend recht gelungenen Auftritt wenige Tage zuvor treibt der unbändige Drang nach seriöser Konsolidierung die Herren in die gewohnte Probenstätte. Die Nachlese des herrlichen Abends in Griffen, an dem uns die Circen aus dem Grödnertal begeisterten und der liebe Freund Hans Mosser uns wieder einmal Honig um den Mund geschmiert hat, ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch Ansporn, ja nicht die Zügel schleifen zu lassen.
 

 
14.4.2018 Auftritt in Griffen
Geschrieben von: Klaus   

Wann immer Hans Mosser zum Kleingruppensingen in Griffen einlädt, beweist er sein gutes Gespür und hat auch diesmal eine stimmige Veranstaltung organisiert. Michael Uhr entlockt seiner steirischen Harmonika mit technischer Brillanz sämtliche Stilrichtungen, ob ein fetziger Tango oder ein Walzer von Strauss, er beherrscht alles. Für den lokalen Kolorit sorgten mit kurzweiligen Einlagen das Doppelquintett Griffen und das Rapatz Quintett, doch gaben sie bald die Bühne für die geladenen Gäste frei. Auch Hans selbst geizte diesmal mit Kommentaren und ließ die Sänger im ausverkauften Saale selbst zu Wort kommen.
De Cater (bedeutet zu viert), ein Frauenquartett aus dem Grödnertal, schoß eindeutig den Vogel dieser Veranstaltung ab, denn was Silvia, Sara, Christine und Katrin an diesem Abend zum Besten gaben, war wirklich sensationell! Die Harmonie der strahlenden Sopranstimmen und weichen Altstimmen ist umwerfend, der Charme der höchst attraktiven Frauen betörend und so war kein Wunder, daß die vier Grazien nicht nur das Publikum verzauberten, sondern sich auch in die Herzen der fünf betagten Herren aus dem Gailtal sangen.

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Da passte einfach alles, auch das postkonzertante Beisammensein mit Diskussionen und gegenseitig ausgetauschten Komplimenten war sehr anregend. Diese beglückende Kombination aus Augenweide und Ohrenschmaus beschäftigt einen schon für längere Zeit, vielleicht gibt es ein Wiedersehen?! Wir haben es diesmal auf jeden Fall übersehen, ich bin schon lange nicht mehr um 2 Uhr morgens ins Bett gekrochen ... ich wurde aber auch von unvergesslichen Musen geküsst!

 
4.4.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

"Schlager für Fortgeschrittene" hieß dereinst eine bemerkenswerte Radiosendung und in diesem Sinne treffen wir uns, wobei die Schlager eher der Volksmusik zuzuordnen sind und der Fortschritt sich vor allem auf das Alter bezieht. Gerhard, im Rausche unzähliger Geburtstagsfeiern geeicht und Philipp, ohnehin nie ein Kind von Traurigkeit, gaukeln Engagement vor, doch wir anderen wissen, was an diesem Abend für die Beiden im Vordergrund steht ... sie haben an diesem Abend mit ihren Wildsängern eine sprichwörtliche "Schweinerei" bei Mizzi Kuglitsch in Hohenthurn terminisiert. Die von mir an sich sehr geschätzten Orgien beim Schußmann erfordern, um sie ohne bleibende Schäden zu bewältigen, eine tagelange Kasteiung im Vorfeld. Um sie, vor allem nach den Osterfeiertagen, zu bewältigen, muß man über Magensäfte und Bauchspeicheldrüsenfunktionen verfügen, die nur bei Löwen der Serengeti beschrieben sind. Eigentlich machte ich mir medizinisch begründet echte Sorgen um meine Freunde, doch ein Anruf in späteren Abendstunden brachte Gewissheit ... die Wildsänger hatten das Essen überlebt und sangen wieder!

 
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