Chronik
Chronist: Klaus Napokoj






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16.7.2018 Probe für ProjEGGt
Geschrieben von: Klaus   

Klaus Krieber versteht es immer wieder, die SängerInnen schon vor Probenbeginn aufzuheizen, um für den Chorleiter adäquat motivierte Akteure und erwartungsvolle Stimmung zu schaffen. Nachdem Maestro Franz trotz intensiver ärztlicher Bemühungen durch Sohnemann und Quintettfreund noch ein wenig unter einem Infekt leidet, übernimmt Julia Plozner, höchst berufene und stimmtechnisch äußerst begabte Chorleiterin des Vorderberger Frauenchores die Aufgabe des Weichspülens der Stimmen. Diese Lockerungsübungen von Zwerchfell, mimischer und autochthoner Muskulatur, Gaumen, Zunge, Stimmbänder und Lungenflügel hatten wir jahrzehntelang mit dem Genuß von einem, vielleicht zwei Bieren bewerkstelligt .... nun schauen wir uns fasziniert die knochenbrecherischen Verrenkungen und unfassbaren Gesichtszüge der leidenschaftlichen Akteure an! Um nicht als arroganter Quintettschnösel bewertet zu werden, schließe ich mich, halbherzig agierend der Gymnastik an, um dann, letztendlich doch geläutert, abseits vom Geschehen, nahezu unbeobachtet und trotzdem etwas verschämt, einen kleinen Schluck aus der - eigentlich nur für uns - feilgebotenen Bierflasche zu machen ... danach waren wir alle perfekt eingesungen!
Trotz Ankündigung einer krankheitsbedingten Minimaldirigiererei geht die rekonvaleszente Legende wie erwartet in den Saft und scheut sich nicht, seine Lauscher bis zu einem Millimeter Nähe an Einzelinterpretinnen der an diesem Abend anscheinenend suboptimal agierenden Altistinnen zu legen. Etwas irritiert ob dieser doch schon bis ins „me too“ reichenden Insultationen hätte ich ihm ein kontra  C ins Mittelohr gedröhnt, welches ihn zeitlebens ein Abhören eines A nicht mehr ermöglicht hätte!
Die Probe war natürlich trotzdem eine sehr gelungene Übung, alle Akteure wollen am 28. Juli überzeugen, den zahlreich erscheinenden Besuchern einen schönen Abend bescheren und wissen, daß nur die Exekution des Franzenschens  Engagements und Beharrlichkeit ein Garant für Wohlklang ist! Ich gratuliere schon jetzt den engagierten SängerInnen und Franz für ihr stetes Bemühen, das ganz sicher in einem schönen Konzert zum Ausdruck kommen wird!

 
4.6.2018 Probe auf der Hütte
Geschrieben von: Klaus   

Nachdem die Herren eine Probe verschoben, ich selbst an diesem geänderten Termin mich aber unabänderlich auf meinem geliebten Refugium verbarrikadieren wollte, mußten die gesanglichen Gesellen den wohlbekannten Weg zu mir wieder befahren! Hatten wir im Jahr zuvor noch eine deftige Orgie mit Spanferkel und anderen Schweinereien auf meinem zutiefst geliebten, eigentlichen Hauptwohnsitz gefeiert, entsann sich niemand, daß man ja nicht jedes Jahr 60 wird, ja auch - zuweilen - 61 werden kann ... ein wenig irritiert, ob fehlender Reminiszenzen, aber wahrscheinlich macht gerade dies den saturierenden Fortbestand der herrlichen Truppe aus ... probten wir für ein sicher herrliches Konzert in Egg, am 28.7., bei dem alles, was das Gailtal gesanglich so liebenswert macht, unter der Ägide von Franz präsentiert wird.

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Der Sommer möge kommen, wir werden ihn genießen, wenig Abrieb haben und alles, wozu wir noch im Stande sind, am 30.11. im CCV präsentieren, das ist unsere Mission und dafür „kämpfen“ wir! 

 
12.5.2018 Auftritt in Achomitz
Geschrieben von: Klaus   

Bivazi pr' Zile - Frühling im Gailtal - ist das Motto des Abends im Mehrzweckhaus zu Achomitz. Den Anfang und das Ende der Veranstaltung durften wir gestalten, die Akklamationen des Publkums dauerten beschämend lange, also dürfte unser Auftritt entsprechend gewesen sein. Rudi Katholnig & Stefan Vallant überzeugten durch feine Vorträge auf dem Akkordeon bzw. Kontrabass, ob ganz leise und leidenschaftlich oder laut, so daß man schon eine Orgel im Hintergrund vermutet hätte, die beiden Herren spielen sich behende durch das abwechslungsreiche Programm. Beim ersten Anblick der Ljudski godci "Suha spaga" aus Skofia Loka vermutet man den Überfall einer baskischen Separatistentruppe, doch die humorigen Herren bemühen dann eine Klarinette, eine Harmonika, ein Waschbrett und einen Strick, der auf einem gebogenen Schi, durch einen Weidekorb verstärkt, einen Kontrabass imitiert und lassen einige Gassenhauer erklingen. Der Gemischte Chor Jakob Petelin Gallus ist ja ein bekanntes Bindeglied der slowenisch - kärntnerischen Kultur und bringt dies in einigen Liedern stimmungsvoll zum Ausdruck. Die drei der slowenischen Sprache nicht mächtigen Sänger - Gerhard, Gerald und ich - werden immer besser und singen die slowenische Strophe von "is schon still uman See" simultan ins Deutsche übersetztend akkzentfrei mit. Man merkt die eiserne Hand Franzens, der uns immer wieder zum Text lernen verurteilt.

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Nach dem Besuch eines reichhaltigen Buffets gibt es noch ein letztes Ständchen für ein Geburtstagskind und geschätzten Freund, Janko Zwitter: dem Abend entsprechend wird die teure Heimat besungen, das Domovina mili kraj war ein würdiger und hymnischer Abschiedsgruß für eine gelungene Veranstaltung!

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5.5.2018 Auftritt in Spittal
Geschrieben von: Klaus   

Das "Spittl" ist im Veranstaltungskalender der von Richi di Bernardo organisierter Serie "Singen vom Feinsten". Im wie immer gut gefüllten Arkadenhof starten die "Jungen fidelen Lavanttaler" wie aus der Pistole geschossen, sind aber leider nicht "unplugged", sondern verkabelt und verstärkt, was natürlich eine Festzeltstimmung induziert, die aber mit "Singen vom Feinsten" nicht unbedingt kompatibel ist. Daß die Burschen ihre Instrumente mit traumwandlerischen Sicherheit beherrschen, ist klar, welch' großartige, unverstärkte Musikalität in ihnen steckt, war beim gemeinsamen Singen nach dem Konzert für alle hörbar! 

Das "Doppelsextett Velden", welches seit dem Vorjahr unter der Leitung von Christina Kleinfercher steht, spannte einen musikalischen Bogen, der alte und neue Kärntnerlieder, Gospels und Schlager beinhaltete. Engagiert und sprichwörtlich hervorragend leitete Christina ihre jungen SängerInnen duch das abwechslungsreiche Programm.

Von Seppi Rukavina entsprechend angekündigt wird unsere "letzte Krahra" Tournee vom Publikum mit einer Mischung aus Ungläubigkeit, Verständnis und Mitleid, auf jeden Falll mit ungeteilter Aufmerksamkeit, verfolgt. Am Ende der Veranstaltung freuten wir uns auch sehr über viele Glückwünsche und Abschiedsgrüße der Konzertbesucher, einige Lieder, mit den jungen Lavantalern gemeinsam gesungen, beschlossen einen sehr schönen und stimmigen Abend!

 
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