Chronik
Chronist: Klaus Napokoj






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5.9.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Wie bei einem Kreuzweg, wobei unsere Wallfahrt keine Via dolorosa, sondern eine Via gioiosa darstellt, müssen wir noch einige Stationen bewältigen, um dann letztlich im Congress Center geläutert zu enden. Auch kurze Proben schärfen den stetig nachlassenden Geist!

 
31.8.2018 Auftritt Burgruine Finkenstein
Geschrieben von: Klaus   

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30 - jährigen Chorjubiläum macht das „Kärntner Doppelsextett“ auch Halt in Finkenstein und hat einige Freunde in das auf Grund der schlechten Witterung aufzusuchende Festzelt geladen. Die offensichtlich recht kundigen Tonexperten schaffen eine gute Akustik für die zahlreich erschienenen Besucher. Der majestätische Klang der „Jagdhornbläsergruppe Landskron“ stimmt das Auditorium schon eine Stunde vor dem offiziellen Beginn des Konzerts herrlich ein. Um 20 Uhr legt der Chor dann los und läßt seinen geladenen Gästen immer wieder genügend Zeit für ihre Darbietungen. Die „authentic combo music“ sorgt gleich zu Beginn für ausgelassene Stimmung beim Publikum, die in feinsten Rettl Zwirn gewandeten Burschen sind aber auch altbekannte Profis auf ihren Gerätschaften. Manuel Wiegele und Christian Muschet sorgen ja schon lange Zeit für erlesene Harmonikaklänge, Heimo Platzner betreibt zwar eine Akkordeonschule, fetzt aber auch auf der Gitarre hervorragend und Tobias bläst den fundamentalen Bass dazu.
Unter der gewohnt launigen Conference von „Seppi Rukawina“ bietet der Chor unter der Leitung von Franz Josef Isak ein sehr abwechslungsreiches Programm, viele Solisten sorgen für Entzückung bei den Fans und eine ausgezeichnete Stimmung im Zelt. Diese konnten auch die an diesem Abend meiner Meinung nach recht gut disponierten Altherren aus dem Gailtal nicht trüben, ein ansprechender Abend fand erst gegen 23 Uhr sein offizielles Ende!

 
29.8.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Drei Monate vor unserem Abschiedskonzert kreisen die Gedanken über den Programmablauf, jeder trägt mit seinen Liedwünschen sein Scherflein für einen hoffentlich unvergesslichen Abend bei und wir sind uns absolut einig. Geprobt wird auch für die Teilnahme beim 30 - jährigen Jubiläumskonzert des „Kärntner Doppelsextetts“ am Freitag auf der Burgruine Finkenstein. Unter den heimeligen Kastanienbäumen im Innenhof besprechen wir uns noch und singen einer anwesenden Cousine von Franz ein Ständchen. Einige Touristen filmen die singenden Fossilien und sind einigermaßen verwundert, welch´ Töne den alten Herren zwischenzeitlich auskommen!

 
28.7.2018 Konzert in Egg
Geschrieben von: Klaus   

Selten ist es mir so schwer gefallen, über eine Veranstaltung, der wir beigewohnt haben, zu berichten. Alle Arbeiten, das Engagement der Organisatoren und Teilnehmer, der gigantische Aufbau, die perfekte Logistik und verheißungsvolle Beginn des Abends wurden einfach weggespült. Eines dieser nicht zu prognostizierenden und gerade im heurigen Jahr mannigfach erscheinenden Gewitter zerstörte die gute Stimmung in hinterhältigster Art und Weise. Nachdem das Publikum nicht, wie anno dazumal in Woodstock, eingeraucht war, überwog die Kraft und Feuchtigkeit des Wolkenbruchs und Hundertschaften der weit über tausend zählenden Zuhöreren flüchteten nach Hause. Die Beharrlichkeit der Unerschütterten und Treue der Verbliebenen wurde aber lediglich durch abgeschwächte, aber trotzdem unangenehme und stete Feuchtigkeit von oben „belohnt“, aber so rechte Stimmung konnte bei den Verhältnissen nicht aufkommen, der anfangs überzeugend gesponnene Faden wurde gerissen.
Sämtliche Akteure dieser Veranstaltung schienen mir bestens disponiert, das Publikum höchst interessiert und vom Gebotenen sichtlich angetan, aber die Wetterunbillen verdarben die anfangs herrliche Stimmung eines schwülen Sommerabends schlagartig.
Mein persönliches Fazit aus dem Geschehenen: dieses durch klimatische Eskapaden derart negativ beeinflußte ProjEGGt „schreit“ nach Wiederholung, soll doch Christo eine Plane zwischen den Gebäuden am Dorfplatz spannen und für geordnete Verhältnisse sorgen! Wenn dies nicht möglich ist, müsste man halt wieder das Risiko einer entbehrlichen Bewässerung in Kauf nehmen ... zwei Mal sollte dies doch nicht eintreten!?
Mein persönliches Empfinden würde - im Falle eines Revivals 2019 -  eine Exhumierung der 5 Gailtaler zur Konsequenz haben, aber die Gerichtsmedizin hat mich schon immer interessiert und ich fühle mich imstande, diese Challenge zu bewältigen ... soweit meine Botschaft an die zwei hauptbeteiligten und unermüdlichen Protagonisten dieser Veranstaltung, Klaus Krieber und Franz Mörtl!

 
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