19.10.2018 Fest der Stimmen in Gmünd
Geschrieben von: Klaus   

Wir sind zumindestens das dritte Mal in Gmünd und genießen immer wieder die Auftritte, denn das Publikum ist sehr sachkundig und applausfreudig. Diesmal war das "Kärntner Doppelsextett", dem wir ja ein paar Wochen zuvor bei ihrem 30-jährigen Chorjubiläum gratulieren durften, wieder mit von der Partie. Bei Konzerten ist die Arbeit von Franz Josef Isak überschaubar, zu gut und routiniert sind die Sänger, ob er bei den Proben mehr Arbeit hat, um zu diese wunderbare Performance möglich zu machen, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf jeden Fall wird uns  diese Gruppe immer bestens in Erinnerung bleiben, ein wenig verschämt und trotzdem dankbar sind wir auch über die Tatsache, daß der gesamte Chor unser Abschiedskonzert im CCV besuchen wird ... eine große Ehre für uns!

Auch Michael Uhr kennen wir ja schon von vielen Veranstaltungen, sein "Misch Masch" oder, wie er es selbst bezeichnet, "Miz Marsch" ist unaufdringliche und trotzdem perfekte Unterhaltung auf der steirischen Harmonika. Gebannt lauschten unsere Harmonika - Azubis, Gerhard und Philipp, dem Meister zu.

An diesem Abend hieß es aber auch Abschied nehmen von zwei Menschen, die über viele Jahre für perfekt organisierte und gut besuchte Veranstaltungen sorgten und uns immer wieder im Programm hatten. An Richi di Bernardo kommt anscheinend niemand in Kärnten vorbei, ob Zeitungen oder Molkereien, alle unterstützen die Bemühungen Richards, für volle Häuser zu sorgen. Mit Seppi Rukavina hat er auch einen ungemein schlagfertigen und lustigen Moderator gefunden, die beiden werden uns abgehen, die schönen Konzerte der letzten Jahre haben uns irgendwie zusammengeschweißt.

Trotz des konstanten, diesmal diagonal geführten Geschwätzes - Gerhard saß vorne rechts, Franz links hinten - fuhr Gerald unbeirrbar die jeweils kürzesten Routen hin und zurück, Philipp kam vor lauter Angst neuerlicher Irrfahrten überhaupt selbst von Seeboden nach Gmünd. Die unsrigen Übungen in der Lodronschen Reitschule würde ich als gelungen bezeichnen, Gmünd war, wie immer, eine Reise wert!