5.5.2018 Auftritt in Spittal
Geschrieben von: Klaus   

Das "Spittl" ist im Veranstaltungskalender der von Richi di Bernardo organisierter Serie "Singen vom Feinsten". Im wie immer gut gefüllten Arkadenhof starten die "Jungen fidelen Lavanttaler" wie aus der Pistole geschossen, sind aber leider nicht "unplugged", sondern verkabelt und verstärkt, was natürlich eine Festzeltstimmung induziert, die aber mit "Singen vom Feinsten" nicht unbedingt kompatibel ist. Daß die Burschen ihre Instrumente mit traumwandlerischen Sicherheit beherrschen, ist klar, welch' großartige, unverstärkte Musikalität in ihnen steckt, war beim gemeinsamen Singen nach dem Konzert für alle hörbar! 

Das "Doppelsextett Velden", welches seit dem Vorjahr unter der Leitung von Christina Kleinfercher steht, spannte einen musikalischen Bogen, der alte und neue Kärntnerlieder, Gospels und Schlager beinhaltete. Engagiert und sprichwörtlich hervorragend leitete Christina ihre jungen SängerInnen duch das abwechslungsreiche Programm.

Von Seppi Rukavina entsprechend angekündigt wird unsere "letzte Krahra" Tournee vom Publikum mit einer Mischung aus Ungläubigkeit, Verständnis und Mitleid, auf jeden Falll mit ungeteilter Aufmerksamkeit, verfolgt. Am Ende der Veranstaltung freuten wir uns auch sehr über viele Glückwünsche und Abschiedsgrüße der Konzertbesucher, einige Lieder, mit den jungen Lavantalern gemeinsam gesungen, beschlossen einen sehr schönen und stimmigen Abend!

 
2.5.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Uns "anderen" fällt der verklärte Gesichtsausdruck in den Mienen unserer "Wildecker Herzbuben", Gerhard und Philipp, sofort auf! Die Beiden konnten ihr gemeinsames Hobby, mit dem sie die nahende gesangsarme Zeit eventuell leichter bewältigen werden, ausleben. Ihren Künsten auf der Ziehharmonika stehen wir anderen ja recht abwartend und argwöhnisch gegenüber, aber das Duett ist voller Optimismus, Enthusiasmus und wachsendem Selbstvertrauen, das offensichtlich im Rahmen einer Vorspielstunde bei an sich musikalischen Freunden gestärkt wurde.
Möge ein wenig Ironie in der letzten Bemerkung verborgen sein, sind die Bestrebungen unserer Freunde auch absolut lauter, so stoßen sie aber dennoch bei Franz, Gerald und mir auf relativ wenig Verständnis, weil wir ja eigentlich zum Singen zusammen gekommen sind. Das akzeptieren auch die zwei Tastenvirtuosen und schließen sich der Probe für den Auftritt in Spittal am Samstag nolens volens an. Wir haben natürlich Verständnis für deren Leidenschaft, aber der Gesang steht, solange er dem Publikum noch Freude bereitet, im Vordergrund ... Akkordeon kann man auch noch spielen, wenn die Stimme versagt hat ... so gesehen blicken die Beiden, im Gegensatz zu "uns", in die Zukunft!
 

 
18.4.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Auch nach einem anscheinend recht gelungenen Auftritt wenige Tage zuvor treibt der unbändige Drang nach seriöser Konsolidierung die Herren in die gewohnte Probenstätte. Die Nachlese des herrlichen Abends in Griffen, an dem uns die Circen aus dem Grödnertal begeisterten und der liebe Freund Hans Mosser uns wieder einmal Honig um den Mund geschmiert hat, ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch Ansporn, ja nicht die Zügel schleifen zu lassen.
 

 
14.4.2018 Auftritt in Griffen
Geschrieben von: Klaus   

Wann immer Hans Mosser zum Kleingruppensingen in Griffen einlädt, beweist er sein gutes Gespür und hat auch diesmal eine stimmige Veranstaltung organisiert. Michael Uhr entlockt seiner steirischen Harmonika mit technischer Brillanz sämtliche Stilrichtungen, ob ein fetziger Tango oder ein Walzer von Strauss, er beherrscht alles. Für den lokalen Kolorit sorgten mit kurzweiligen Einlagen das Doppelquintett Griffen und das Rapatz Quintett, doch gaben sie bald die Bühne für die geladenen Gäste frei. Auch Hans selbst geizte diesmal mit Kommentaren und ließ die Sänger im ausverkauften Saale selbst zu Wort kommen.
De Cater (bedeutet zu viert), ein Frauenquartett aus dem Grödnertal, schoß eindeutig den Vogel dieser Veranstaltung ab, denn was Silvia, Sara, Christine und Katrin an diesem Abend zum Besten gaben, war wirklich sensationell! Die Harmonie der strahlenden Sopranstimmen und weichen Altstimmen ist umwerfend, der Charme der höchst attraktiven Frauen betörend und so war kein Wunder, daß die vier Grazien nicht nur das Publikum verzauberten, sondern sich auch in die Herzen der fünf betagten Herren aus dem Gailtal sangen.

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Da passte einfach alles, auch das postkonzertante Beisammensein mit Diskussionen und gegenseitig ausgetauschten Komplimenten war sehr anregend. Diese beglückende Kombination aus Augenweide und Ohrenschmaus beschäftigt einen schon für längere Zeit, vielleicht gibt es ein Wiedersehen?! Wir haben es diesmal auf jeden Fall übersehen, ich bin schon lange nicht mehr um 2 Uhr morgens ins Bett gekrochen ... ich wurde aber auch von unvergesslichen Musen geküsst!

 
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