26.9. und 3.10.2018 Proben in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Gleiche Zeit, gleicher Ort, gleiche Vorgangsweise! Bei diesem Stakkato an Proben kommt man mit dem Schreiben nicht nach, aber auch im Ausgedinge sollte die Chronik nicht vernachlässigt werden. Wir kiffeln unverhältnismäßig lange an einem Satz, den uns Gerald - ganz freundschaftlich - alles andere als an den Leib geschneidert hat. Nur der Ehrgeiz und Wille, auch sein letztes musikalisches Vermächtnis an uns adäquat zu interpretieren spornt an, die am Klavier an sich wohlklingenden Akkorde auch gesanglich umzusetzen, die multipel eingebauten Fettnäpfchen zu umschiffen und die Harmonien zu finden. Sogar die liebenswerte Kellnerin, die an sich andere Weisen gewohnt ist, versucht unsere evidente Anspannung durch regelmäßige Bierzufuhr zu kalmieren und leidet mit uns. Ton für Ton tasten wir uns an die unverschämt exotisch verfassten Klänge heran, unser Jüngster weidet sich, dennoch stetig unterstützend, an der Pein und dem Leid der progerierten Gesangskollegen. Same time, same place and same procedure wird doch noch einige Male nötig sein, um die verkalkten Hirnwindungen weichzuspülen. Wir alle aber trachten, vor allem am Ende unserer jahrzehntelangen Präsenz, nicht zu  schwächeln und bemühen uns sehr. 

 
13.9.2018 Auftritt am Katschberg
Geschrieben von: Klaus   

Nachdem wir schon seit 5 Jahren den Veranstaltern im Wort sind und aus unterschiedlichen Gründen den Einladungen nicht Folge leisten konnten, klappte es diesmal mit der Mitwirkung am Hamatabend im Katschberghof. Die Weisenbläser der Katschtaler Trachtenkapelle, die Saitenknepf Musi, die Schuhplattlergruppe der Landjugend Rennweg, die Trachtengruppe Katschtal und der Katschtaler Kirchenchor unter der Leitung von Ikone Pleschberger Hans sorgten für ein ausgesprochen abwechslungsreiches Variete. 

Von einem deutschen Zuhörer bekam ich ein nettes Kompliment bezüglich unserer Darbietungen, er war auch überzeugt, uns  wieder einmal zu hören ... im Himmel vielleicht, wenn wir uns einst dort treffen sollten, so meine Antwort!

 
5.9.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Wie bei einem Kreuzweg, wobei unsere Wallfahrt keine Via dolorosa, sondern eine Via gioiosa darstellt, müssen wir noch einige Stationen bewältigen, um dann letztlich im Congress Center geläutert zu enden. Auch kurze Proben schärfen den stetig nachlassenden Geist!

 
31.8.2018 Auftritt Burgruine Finkenstein
Geschrieben von: Klaus   

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30 - jährigen Chorjubiläum macht das „Kärntner Doppelsextett“ auch Halt in Finkenstein und hat einige Freunde in das auf Grund der schlechten Witterung aufzusuchende Festzelt geladen. Die offensichtlich recht kundigen Tonexperten schaffen eine gute Akustik für die zahlreich erschienenen Besucher. Der majestätische Klang der „Jagdhornbläsergruppe Landskron“ stimmt das Auditorium schon eine Stunde vor dem offiziellen Beginn des Konzerts herrlich ein. Um 20 Uhr legt der Chor dann los und läßt seinen geladenen Gästen immer wieder genügend Zeit für ihre Darbietungen. Die „authentic combo music“ sorgt gleich zu Beginn für ausgelassene Stimmung beim Publikum, die in feinsten Rettl Zwirn gewandeten Burschen sind aber auch altbekannte Profis auf ihren Gerätschaften. Manuel Wiegele und Christian Muschet sorgen ja schon lange Zeit für erlesene Harmonikaklänge, Heimo Platzner betreibt zwar eine Akkordeonschule, fetzt aber auch auf der Gitarre hervorragend und Tobias bläst den fundamentalen Bass dazu.
Unter der gewohnt launigen Conference von „Seppi Rukawina“ bietet der Chor unter der Leitung von Franz Josef Isak ein sehr abwechslungsreiches Programm, viele Solisten sorgen für Entzückung bei den Fans und eine ausgezeichnete Stimmung im Zelt. Diese konnten auch die an diesem Abend meiner Meinung nach recht gut disponierten Altherren aus dem Gailtal nicht trüben, ein ansprechender Abend fand erst gegen 23 Uhr sein offizielles Ende!

 
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