7.1.2015 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Schon bei unserer ersten Probe singen wir einige Lieder aus dem neu erschienenen Liederbuch von Franz an. Einige Weisen mit vertrauten, stimmigen Melodien und berührenden Texten werden wir versuchen, in einer sogenannten "Schnasn" zusammenzufassen. Es wird uns also auch im neuen Jahr nicht langweilig werden und wir freuen uns schon auf die eine oder andere "Uraufführung"!

 
Präsentation des vierten Liederbuches von Franz Mörtl
Geschrieben von: Gerhard   

Dem Anlass des nahenden Weihnachtsfestes entsprechend fand am Sonntag, den 21.12.2014 im Gasthof Alte Post in Feistritz/Gail die Vorstellung des Liederbuches „Mi žalimo…“ statt.
Die vom Kärntner Bildungswerk/Bezirk Hermagor unter seiner Obfrau Annelies WERNITZNIG herausgegebene Publikation hat weihnachtliche Lieder (großteils in slowenischer Sprache) und Bräuche aus dem Unteren Gailtal zum Inhalt.



Der musikwissenschaftliche Teil stammt von Franz MÖRTL, der die Lieder aufzeichnete, die Einbettung in den historischen und volkskundlich-religionswissenschaftlichen Rahmen erfolgte durch den Historiker Peter WIESFLECKER.
Das Buch ist illustriert mit Bildern der Fotografin Ursula RAUSCH.

In Anwesenheit mehrerer Ehrengäste sprachen zu Beginn der Veranstaltung der Hausherr Bürgermeister Dieter MÖRTL und Klaus FILLAFER, Obmann des Kärntner Bildungswerkes, Grußworte.
In seinem Festvortrag „Morgenländische Majestäten und dunkle Gestalten“ ging der Autor Peter WIESFLECKER anschließend auf die Besonderheiten des Dreikönigsbrauchtums in verschiedenen Abschnitten des Unteren Gailtales ein.

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In der Folge präsentierte Franz MÖRTL dann dem interessierten Publikum die von den vielfältigen örtlichen Ausprägungen und Unterschiedlichkeiten gekennzeichneten sogenannten „Kaledalieder“(Dreikönigs- und Sternsingerlieder). Als musikalische Botschafter auf der Bühne genossen die Zuhörer die Singgemeinschaft Oisternig, das Quintett Oisternig, die Kaledasänger aus Tratten und Vorderberg, das Quintett Karnitzen, das Quartett MundART (Marianne Wienerroither, Petra Schnabl-Kuglitsch, Franz Mörtl, Gerald Karnel) und ein jugendliches Terzett der Familie Mörtl aus Feistritz/Gail.

Durch das Programm führte in bewährter Manier die Hauptverantwortliche für das Erscheinen des Buches, Annelies WERNITZNIG.


 
16.12.2014 Weihnachtsfeier 5 Gailtaler
Geschrieben von: Klaus   

Nach einem für uns recht turbulenten Jahr war es an an der Zeit, im Kreise unserer Liebsten zu feiern und das Jahr Revue passieren zu lassen. Von Anfang an war klar, daß Franz als musikalischer Leiter die notwendigen Ressourcen fester, breiiger, flüssiger und (für ihn unverzichtbarer) süßer Delikatessen zum Festakte bereitstellen ließ. Obmann Gerhard hatte schon im Vorfeld für den Programmablauf, Statistiken und Reminiszenzen gesorgt. Für unsere liebsten Frauen sowie für Gerald, Philipp und mich blieb nur eines übrig ... und das beherrschen v.a. die drei Letztgenannten im Schlafe ... viel Essen, noch mehr trinken und ein wenig singen. Bei Tische zu sitzen, Menüvorschläge einzuholen, Getränkebegleitung zu ordinieren und blöd zu schauen ist eine olympische Disziplin, die wir sicher gewinnen.

Die Post in Feistritz ist ja unser bevorzugtes Probenlokal und wir wissen über die seit vielen Jahre bekannte Qualität der Küche Bescheid. An diesem Abend war es aber besonders delikat und Chefkoch Escho zog alle Register seines Könnens. Das brennheisse Risotto mit Garnelen als Präludium konnte man dekadenterweise mit paradiesischem Tafelspitz auf Kernöl und Essig löschen. Doch es blieb genug Lust und Freude, die feilgebotenen Hauptspeisen auzuwählen, obwohl die im Alter anscheinend geschrumpften Magenkapazitäten der betagteren Sänger kaum mehr konnten.

Wer denkt schon an HCB, wenn das zart rosa angebratene Filet vom Kärntner Almöchslein vom Teller lacht, wer fürchtet sich noch vor Tetrachlorkohlenstoffdiäthylbenzodiamin, wenn die knusprig angebratenen Tintenfische fast vom Tablet hüpfen? Es war einfach umwerfend gut, der Gaumen nach Genuß der wirbellosen Seppien noch etwas aufgelöst und störrisch, gab aber seine Geschmacksknospen angesichts der Eisvariationen sofort wieder frei! Gott, es war einfach geil und ich komme sicher bald wieder, man gönnt sich ja sonst nix!


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Nach dem Abendmahle beglückte uns Gerhard mit einer Diashow, die 5 Gailtaler bei diversen Aktivitäten, die vor 20 - 30 Jahren stattfanden, zeigten. Gerührt, beschämt, ja nahezu fassungslos durfte ich die damals noch jungen Burschen mit zum Teil noch wallendem Haupthaar und aufgerissenen Mündern betrachten und kam zur Einsicht, daß diesen Vögeln ein gewisses Etwas anheim ist. Wenn auch der Zahn der Zeit an den Stimmbändern nagt, die Töne etwas diminuieren, der Verstand nachlässt und der Körper schwächelt .... Empirie, Passion und Freundschaft sind Errungenschaften und Attribute, die man sich im Verlauf der vielen Jahre erworben hat und die einem niemand nehmen kann. Wenn diese, ohne lächerlich oder abgedroschen zu wirken, noch auf die Bühne gebracht werden können, so sollten sie auch präsentiert werden. Zu dieser Erkenntnis gelang offensichtlich nicht nur ich und so werden wir auch weiterhin die Seele aus dem Leibe singend, stetig probend und lernend konzertant versuchen zu erklären, warum es uns noch gibt.

Wir wünschen unseren Freunden und Gönnern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!


 
9.12.2014 Advent Wildsänger
Geschrieben von: Gerhard   

Bevor wir 5 Gailtaler in der nächsten Woche zu unserem vorweihnachtlichen Treffen in der Alten Post in Feistritz/Gail zusammenkommen geht jeder in unserer auftrittsfreien Adventzeit noch eigene Wege. Klaus hat jetzt ausreichend Zeit, seine privaten Hobbies ( welche auch immer ) zu pflegen. Franz und Gerald können jedoch das Singen nicht lassen und bereiten sich mit ihrer Zweitgruppe – dem gemischten Quartett Mundart – auf verschiedene Weihnachtskonzerte vor bzw. genießen das reichliche Kulturangebot der Stadt Wien. Für Philipp und Gerhard hat der gemeinsame Abend mit ihren Gasthaussängerfreunden in der Adventzeit Tradition. Gestern trafen wir uns beim „Schussmann“ in Hohenthurn, wo uns die Hauswürstl, der Braten und die köstlichen Beilagen, serviert von der Chefin Mitzi persönlich, wieder ausgezeichnet schmeckten. Hätten wir im Voraus gewußt, dass unser Freund Karlheinz den ganzen Abend „schmeißt“, dann hätten wir natürlich noch mehr zugelangt!

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Den besinnlichen Abschluss  feierten wir wieder im schmucken Privathaus von Ossi, der uns heuer erstmals einen Einblick in seinen reichen Fundus der besten und teuersten Schnäpse Österreichs gewährte.

 
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